Licht aus! Earth Hour 2019

„Energie-Sparen“ gibt es nicht. Es gibt nur deren Umwandlung, meistens in Wärmestrahlung. Was wir heute täglich verbrennen, hat die Natur für uns in Millionen Jahren meistens in Form von Kohle oder Öl „angespart“. Nachdem wir das so „Angesparte“ mit viel Aufwand und Schaden an der jetzigen Umwelt ausgraben, können wir es verbrennen und dadurch bestenfalls Strom erzeugen (Hambacher Wald).

Wir sollten die aktuelle Energieeinstrahlung der Sonne möglichst sinnvoll nutzen.
Denn die Sonne strahlt täglich ein Vielfaches des gesamten Menschheitsverbrauches auf die Erde ein. Wir lassen es bisher weitgehend ungenutzt. Leider!

Die Aktion, bei der für eine Stunde meist die großen Strahler an Kirchen und Rathäusern abgeschaltet werden, wird von vielen Kommunen Kirchengemeinden und Umwelt-Gruppen geteilt.
Die Weberei hatte letztes Jahr im Rahmen der Earth Hour 2018 ihre Außenbeleuchtung für die Dauer unserer Aktion ausgeschaltet. Wir hoffen auch dieses Jahr wieder auf Unterstützung bei dieser symbolischen Aktion.

Wir treffen uns um 20.00 Uhr im Park der Weberei in Gütersloh zu einem „Candlelight-Dinner“ mit auch von euch mitgebrachtem Fingerfood und selbstgemachten Klängen aus Instrumenten ohne Strom.
Unsere Emissionen werden wir mindestens als Kerzenduft aus Bienenwachskerzen wahrnehmen können. Denn Alles, was wir tun, hinterlässt Spuren.
Es wird dunkel sein und kalt. Also zieht euch warm an! Dann merken wir auch den Treibhauseffekt.
Wir nehmen die Energie als Essen in Form von „Kalorien“ auf, während unser Körper sie in Wärme umwandelt.
Wenn wir warm genug angezogen sind, müssen wir nicht frieren. Wenn doch, werden wir unseren Energieverbrauch steigern, indem wir unsere Aktivität steigern: Zum Beispiel „TANZEN oder TROMMELN…“

So sollten wir auch mit unseren Gebäuden umgehen:
Besser warm Einpacken als ständig mehr Öl und Gas zu verheizen.

Wärme, Essen, Musik, gute Gespräche im Dunkeln bei der Earth Hour 2019


Passivhaus

Earth Hour 2019

Niehorster Heide pflegen

Hier werden die Heide störende Baumsämlinge entfernt …

Am Samstag, den 16.2.2019 von 10-13 Uhr,
In der Nähe derEselfarm Niehorst,
Unter der Hochspannungsleitung,
An den Sandgruben
Anschl. kleines Picknick vor Ort.

Mitfahrgelegenheit für einige Personen ab Roonstr. 22
Treff um 9.45 vor dem Parkplatz der Caritas

Suppengruppe

Wir essen zusammen. Dabei gibt es gelegentlich Suppe. Ansonsten abwechslungsreiche, gesunde und vor allem leckere Gerichte aus aller Herren Länder.

Nicht immer vegan aber immer vegetarisch.


Wer beim Kochen oder Backen helfen möchte muss sich rechtzeitig mindestens einen Tag vorher telefonisch anmelden. (siehe Kontakt)

Wandeln

… vor Ort wandeln wir gerne die durch Nahrung aufgenommene Energie in Bewegung und Wärme um.

Dann sind wir als kleine Gruppe auf Nebenwegen unterwegs. Dabei kann man sich gut unterhalten und beobachten. Wer etwas sieht und anhält, um es genauer zu betrachten oder zu fragen, kann in dem Tempo immer wieder zur Gruppe Anschluss finden. Als Spaziergänger trifft man ja auch manchmal andere Menschen und kann einen spontanen Halt einlegen oder nimmt die Anderen mit.

Stolpersteine pflegen

Die Transition-Gruppe übernahm am Sontag in Absprache mit der Stadt Gütersloh die Pflege einiger der sogenannten nur “ Stolpersteine“in der Innenstadt.


Die Stolpersteine erinnern die heutigen Gütersloher an die jüdischen Mitbürger, die unter der Nazi-Herrschaft verschleppt und ermordet wurden.
Sie markieren die Orte an denen diese einfach normale Nachbarn in Gütersloh waren.
Die Steine sind in die Gehwegeflächen integriert und können uns die einzelnen Menschen namentlich in Erinnerung rufen, wenn sie im Straßenbild wieder glänzen.

Weitere der nur 10x10cm großen Stolpersteine werden von Gütersloher Schulen gepflegt. Es gab viele jüdische Mitbürger in Gütersloh.


Aktive mit dem Banner “ Nie wieder Nazi- Terror „

Zu unserer Aktion erschien zwei Tage später, am 29.1.2019, ein Artikel in der Neuen Westfälischen.